MX-Basics Report


In diesem Report erfahrt ihr die wichtigsten Basics, wenn ihr schon mal überlegt habt mit dem Motocross-Sport anzufangen.

Motocross ist der beste Sport, zumindest ist das unsere Meinung. Es macht Spaß, fordert eine gute körperliche Fitness, steigert die Koordination und man erfährt einen astreinen Adrenalinstoß. Außerdem kann man super Freundschaften knüpfen die für ein Leben lang halten. Denn einmal Motocrosser, immer Motocrosser.

Natürlich ist es ein langer und steiler Weg vom Fan zum ambitioniertem Motocrosser.  Wer dranbleibt, wird jede Saison schneller, sicherer und hat dadurch noch mehr Spaß am Fahren.

Nun die Frage: Wie fange ich mit dem Sport an, wenn ich eigentlich noch keine Ahnung davon habe? Natürlich könnt ihr Mittwoch und Samstag von 13:00-18:00 Uhr bei uns an der Strecke vorbeischauen. Sprecht einfach ein paar Leute an, man kommt immer in ein gutes Gespräch, in dem man die eine oder andere Erfahrung der Fahrer oder Vereinsmitglieder mitnehmen kann. Mit Sicherheit ergibt sich auch die Möglichkeit einmal mit einem MX-Bike ein paar Runden zu drehen, egal ob Ihr jetzt Eltern seid, die Ihrem Kind diesen Sport ermöglichen wollen, oder ob Ihr selbständig zur Stecke kommt.

Eine häufig gestellte Frage ist auch: Benötigt man für diesen Sport einen Motorradführerschein? Dem ist natürlich nicht so. Auf allen Strecken kann fast jeder fahren, von jung bis alt. Manche Vereine verlangen allerdings eine Vereinsmitgliedschaft. Es macht auf jeden Fall Sinn, als aktiver Fahrer einem Verein und Verband angeschlossen zu sein.

So, nachdem Ihr also mal ein paar Runden auf einer Motocross-Maschine gefahren seid und natürlich total überzeugt und immer noch völlig begeistert von der Erfahrung, stellt sich die Frage: Welche Motocross-Maschine passt zu mir oder meinem Kind? Das hängt natürlich von sehr vielen Faktoren wie Alter, Körpergröße, Fitness und deiner Ziele ab. Wenn du 16 und heiß auf ein wenig Aktion bist, ist eine 125er mit Sicherheit eine gute Wahl. Wenn du dagegen 35 und immer noch körperlich fit bist, bist Du wahrscheinlich mit einer größeren Viertakter besser bedient. Wenn dein Kind 6 Jahre alt ist und ein wandelnder Meter, dann ist es sicherlich mit einer 50er bestens bestückt. Natürlich kann man hier auch immer gern die Meinungen der Vereinsmitglieder einholen und auch bei unseren Vorstandsmitgliedern oder Trainern gezielt nachfragen.

Normalerweise ist man für ein Bike für die Kleinen mit 1000 € gut bedient. Für die älteren unter euch muss man für eine 125er oder auch größer so mit 3000 € rechnen. Natürlich kann man auch billiger kaufen, aber wer billig kauft, kauft zweimal. Lasst auch die Finger von billigen Importen aus Asien.

Ebenso wichtig, wenn nicht sogar wichtiger, ist die richtige Ausrüstung. Wir empfehlen euch, geht zu einem Händler, probiert die Sachen an und lasst euch beraten. Denn ohne Erfahrung kauft Ihr im Internet zwar billiger, aber eventuell auch total falsch. Die Ausrüstung besteht in der Regel aus: Stiefeln, Knieprotektoren (oder sogar Knieorthesen), Rückenpanzer/Brustpanzer (meist kombiniert), mittlerweile auch Nackenschutz und natürlich dem Helm. Es empfiehlt sich auch auf den Ellebogen/Unterarmschutz nicht zu verzichten. Dieser stört zwar am Anfang, man gewöhnt sich aber schnell daran und ist definitiv auf der sicheren Seite. Zusätzlich kommen natürlich Hose/Oberteil und Handschuhe dazu.

Ebenso entscheidend ist der Transport der Maschine zur Strecke. Für die Ü18 Fahrer meistens kein Problem. Ein einfacher Anhänger oder ein kleiner Transporter wie ein T4-Bus sind ideal. Auch Pickups können verwendet werden, allerdings ist das beladen des Pickups nicht zu unterschätzen und nervt auf Dauer. Für die U18 oder Führerscheinlosen können entweder die engagierten Eltern einspringen, oder Ihr wendet euch an Fahrer an der Strecke. Vielleicht hat jemand Platz und kann euch zum Training mitnehmen.

Bedenkt auch die Zeit die Ihr für das Hobby investieren solltet oder müsst. Nicht nur die Zeit beim Fahren, sondern auch die der Vor- und Nachbereitung wie Reinigung, Wartung oder Pflege des Motorrades. Ein gut gepflegtes Motorrad spart auf Dauer Zeit, Geld und Nerven.

So, nachdem Ihr alles bedacht habt, zu dem Entschluss gekommen seid, dass Motocross der einzig wahre Sport ist, Ausrüstung, Motorrad und Anhänger/Bus organisiert habt, geht´s ans Fahren. Wenn Ihr am Anfang überfordert seid, nehmt es nicht so schwer, es ist ein langer Weg zum sicheren und schnellen Fahren. Wer dranbleibt und ehrgeizig ist, wird eine Menge Spaß haben und sich ein Leben ohne Motocross nicht mehr vorstellen können.

Gebt Vollgas!